🛡️ PKV für Beamte in Berlin 2026

PKV für Beamte in Berlin 2026

Beihilfe + PKV-Restkostentarif = vollumfänglicher Schutz. Ich berate Sie unabhängig zum optimalen Tarif — persönlich, kostenlos und mit über 200 Produktpartnern.

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5,0
Google-Bewertung (40 Bewertungen)
PKV-Experte für Berliner Beamte
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Beamtenöffnungsaktion-Spezialist
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Beratung kostenlos & unabhängig
Persönlich in Berlin-Tegel
77.400 €
JAEG 2026 — Jahresarbeitsentgeltgrenze
5.812,50 €
BBG 2026 — Beitragsbemessungsgrenze / Monat
17,5 %
Krankenversicherung 2026: 17,5 % (bestehend aus 14,6 % allgemeinem Beitragssatz + 2,9 % durchschnittlichem Zusatzbeitrag) zzgl. Pflegeversicherung: 3,6 % bzw. 4,2 % kinderlos
3,6 %
Pflegeversicherung 2026 (4,2 % für Kinderlose)
m.K.: ~1.226 €
kinderlos: ~1.261 €
GKV+PV Maximalbeitrag/Monat (21,1 % | 21,7 % auf BBG 2026)

Welche Entscheidung steht bei Ihnen an?

Wählen Sie Ihre Situation — und finden Sie die passende Lösung.

Warum Beamte die PKV wählen — aber nicht müssen

Die Beihilfe macht die PKV für die meisten Beamten attraktiv. Doch es gibt auch Alternativen — hier eine ehrliche Übersicht:

💰

Beihilfe + PKV-Restkostentarif = vollumfänglicher Schutz

Die Beihilfe erstattet 50–80 % der Krankheitskosten, der beihilfekonforme Restkostentarif deckt den verbleibenden Anteil. Zusammen ergibt das einen vollumfänglichen Krankenversicherungsschutz — oft deutlich günstiger als der GKV-Vollbeitrag von 17,5 % plus Pflegeversicherung (3,6 % mit Kind bzw. 4,2 % für Kinderlose).

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Oft deutlich günstiger als GKV

Ein Beamter mit 50 % Beihilfe zahlt für den Restkostentarif oft nur 100–180 € monatlich. Bei der GKV sind es an der BBG (5.812,50 €) mit Kind ca. 1.226 € bzw. kinderlos ca. 1.261 € — die Ersparnis kann mehrere hundert Euro monatlich betragen.

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Je nach Tarif: Bessere Leistungen

Ein-/Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, freie Arztwahl, bessere Zahnbehandlung, Alternativmedizin, weltweiter Auslandsschutz — je nach Tarif bietet die PKV Leistungen, die in der GKV nicht oder nur eingeschränkt verfügbar sind.

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Beihilfe gilt auch im Ruhestand

Beamte behalten ihren Beihilfeanspruch auch im Ruhestand (häufig 70 %, abhängig vom Familienstand gemäß LBhVO). Wichtig: Frühzeitig einen Tarif mit ausreichender Altersrückstellung wählen, damit die Beiträge stabil bleiben.

Auch Pauschale Beihilfe + GKV kann sinnvoll sein, wenn:

  • Vorerkrankungen eine PKV-Aufnahme erschweren oder unmöglich machen
  • Kinder oder Ehepartner in der GKV beitragsfrei familienversichert werden können
  • Sie keine Gesundheitsprüfung wünschen
  • Ihre Familiensituation kurzfristig Änderungen erwarten lässt
  • → Mehr zur pauschalen Beihilfe Berlin

PKV-Fall prüfen lassen — kostenlos & unverbindlich

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Beihilfe + PKV-Restkostentarif: So funktioniert es

Zwei Säulen, ein vollumfänglicher Schutz — die Beihilfe als Fürsorgeleistung und der Restkostentarif als private Absicherung ergänzen sich perfekt.

📋
Rechnung erhalten
Arzt, Zahnarzt, Krankenhaus oder Heilbehandlung — Sie erhalten die Rechnung.
🏛️
Beihilfe erstattet Anteil
50 %, 70 % oder 80 % — je nach Familienstand und Kinderzahl gemäß LBhVO
🛡️
PKV-Restkostentarif zahlt Rest
Der offene Anteil wird über den beihilfekonformen PKV-Restkostentarif abgesichert

🤝 Beihilfe = Fürsorgeleistung

Die Beihilfe ist eine beamtenrechtliche Fürsorgeleistung (Erstattungsleistung) des Dienstherrn — keine Sachleistung wie die GKV. Sie erstattet einen Prozentsatz der nachgewiesenen Krankheitskosten. Der restliche Anteil wird über den beihilfekonformen PKV-Restkostentarif abgesichert.

💶 Warum Restkostentarif — nicht Ergänzungstarif?

Für Beamte ist der Restkostentarif die richtige Wahl: Er deckt genau den Anteil ab, den die Beihilfe nicht übernimmt. Ein Ergänzungstarif ergänzt hingegen eine bestehende Versicherung um Zusatzleistungen. Der Restkostentarif ist speziell auf die Beihilfekonstruktion zugeschnitten und sichert den verbleibenden Anteil ab.

Beihilfesätze in Berlin 2026

Die Beihilfesätze richten sich nach § 46 LBhVO (Landesbeihilfeverordnung Berlin) und hängen von Familienstand, Kinderzahl und Beschäftigungsverhältnis ab.

Person / SituationTypischer Beihilfesatz Berlin
Aktive Beamte ohne oder mit 1 Kindmeist 50 %
Aktive Beamte mit 2+ berücksichtigungsfähigen Kindernhäufig 70 %
Beamte in Elternzeit70 %
Versorgungsempfänger / Ruhestandsbeamtehäufig 70 %
Berücksichtigungsfähige Ehe-/Lebenspartner70 %, wenn Voraussetzungen erfüllt
Berücksichtigungsfähige Kinder80 %

Gemäß § 46 LBhVO (Landesbeihilfeverordnung Berlin). Die genauen Sätze hängen von der individuellen Situation ab.

Neuverbeamtung: Der optimale Einstieg in die PKV

Frisch verbeamtet? Jetzt den optimalen Einstieg finden — die Beamtenöffnungsaktion und Anwärtertarife machen es möglich.

🎯 Ihr optimaler PKV-Einstieg als neue/r Beamte/r

Bei erstmaliger Verbeamtung haben Sie besondere Vorteile — nutzen Sie diese vom ersten Tag an:

  • Beamtenöffnungsaktion nutzen — innerhalb der 6-Monats-Frist nach Verbeamtung
  • Anwärtertarife — oft besonders günstige Einstiegsbeiträge für Beamtenanwärter und Referendare
  • Früher Einstieg = niedriger Beitrag — je jünger, desto günstiger der Einstiegsbeitrag
  • Höhere Altersrückstellung — wer früh einsteigt, baut mehr Rücklagen für den Ruhestand auf
⚠️ Keine freie Tarifwahl — erster Antrag zählt

In der Öffnungsaktion besteht nicht immer freie Tarifwahl — die Versicherer bieten bestimmte Tarife an. Da nur das erste Unternehmen, bei dem ein Antrag gestellt wird, zur Aufnahme zu Öffnungsaktionsbedingungen verpflichtet ist, sollte vor dem ersten echten Antrag sorgfältig geprüft werden, welcher Versicherer und welcher Tarif strategisch am besten passt. Unverbindliche Voranfragen bei mehreren Anbietern sind empfehlenswert.

📋 Ihr Ablauf: Status prüfen → Anbieter vergleichen → Antrag stellen — aber: Den ersten Antrag strategisch setzen!

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Vorerkrankungen: Die Beamtenöffnungsaktion

Die Beamtenöffnungsaktion erleichtert Beamtinnen, Beamten und Beamtenanwärtern mit Vorerkrankungen den Zugang zur privaten Krankenversicherung. Eine Gesundheitsprüfung findet weiterhin statt, allerdings darf der Antrag im Rahmen der Öffnungsaktion nicht aus Risikogründen abgelehnt werden.

🔓 Was die Beamtenöffnungsaktion für Sie bedeutet

Die Beamtenöffnungsaktion erleichtert es Beamten, von der GKV in die PKV zu wechseln — auch mit Vorerkrankungen:

  • Gesundheitsprüfung erfolgt — Antrag kann aber nicht aus Risikogründen abgelehnt werden
  • Keine Leistungsausschlüsse
  • Risikozuschläge auf maximal 30 % begrenzt
  • 6-Monats-Frist ab erstmaliger Verbeamtung auf Widerruf oder Probe beachten
  • Nicht an einen Jahreswechsel gebunden — aber nur innerhalb der jeweiligen 6-Monats-Frist nutzbar
ℹ️ Keine freie Tarifwahl — strategische Vorbereitung ist entscheidend

In der Öffnungsaktion besteht nicht immer freie Tarifwahl — die Versicherer bieten bestimmte Tarife an. Da nur das erste Unternehmen, bei dem ein Antrag gestellt wird, zur Aufnahme zu Öffnungsaktionsbedingungen verpflichtet ist, sollte vor dem ersten echten Antrag sorgfältig geprüft werden, welcher Versicherer und welcher Tarif strategisch am besten passt. Unverbindliche Voranfragen bei mehreren Anbietern sind empfehlenswert.

Wer sich für die pauschale Beihilfe entscheidet, kann die PKV-Öffnungsaktion nicht zu erleichterten Bedingungen nutzen.

🎯 Handeln Sie jetzt: Je früher Sie wechseln, desto günstiger der Einstiegsbeitrag und desto höher die Altersrückstellung. Kontaktieren Sie mich für eine kostenlose Beratung.

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PKV wird teuer? §204 VVG Tarifwechselrecht nutzen

Wenn Ihr PKV-Tarif teurer wird, haben Sie das gesetzliche Recht auf einen Tarifwechsel innerhalb Ihres Versicherers.

§204 VVG — Ihr Tarifwechselrecht

Gesetzliches Recht auf Tarifwechsel mit Übertragung der Alterungsrückstellungen

§204 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) gibt Ihnen das gesetzliche Recht, in einen anderen Tarif innerhalb desselben Versicherers zu wechseln — mit Übertragung der Alterungsrückstellungen. Das ist kein Widerspruch gegen die Prämienerhöhung, sondern ein Tarifwechselrecht.

Bei gleichartigem Versicherungsschutz werden erworbene Rechte und Alterungsrückstellungen angerechnet. Enthält der Zieltarif Mehrleistungen, kann der Versicherer für diese Mehrleistungen eine Risikoprüfung durchführen und einen angemessenen Risikozuschlag, Leistungsausschluss oder eine Wartezeit verlangen.

Für Beamte mit beihilfekonformem Restkostentarif ist das besonders relevant, da dieser Markt stark umkämpft ist und oft deutlich günstigere Alternativtarife verfügbar sind.

Pauschale Beihilfe als Alternative

Nicht für jeden Beamten ist die PKV die beste Wahl. Die pauschale Beihilfe kann eine Alternative sein — aber die Entscheidung ist unwiderruflich.

📋 Was ist die pauschale Beihilfe?

Bei der pauschalen Beihilfe zahlt Berlin statt einer prozentualen Kostenerstattung einen Festbetrag — ungefähr die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags als Pauschale. Diese Option steht Beamten zur Verfügung, die freiwillig in der GKV versichert sind oder eine private Vollversicherung abgeschlossen haben.

🎯 Für wen geeignet?

Die pauschale Beihilfe kann besonders für Beamte sinnvoll sein, die bewusst in der GKV bleiben möchten — etwa wegen Vorerkrankungen, weil Kinder oder Ehepartner in der GKV beitragsfrei familienversichert werden können, oder weil eine PKV-Aufnahme schwierig ist.

⚠️ Achtung: Diese Entscheidung ist unwiderruflich
  • Einmal gewählt, ist kein Wechsel zurück zur individuellen Beihilfe möglich
  • Die Beamtenöffnungsaktion kann mit pauschaler Beihilfe nicht genutzt werden
  • Prüfen Sie vor der Entscheidung alle Optionen sorgfältig

→ Ausführliche Beratung zur pauschalen Beihilfe Berlin

PKV für Beamte in Berlin — Ihre Zielgruppe

Egal, ob Sie frisch verbeamtet sind, im Ruhestand stehen oder Vorerkrankungen haben — ich berate Sie individuell.

🎓

Beamtenanwärter & Referendare

Schon als Referendar können Sie die Vorteile der Beihilfe nutzen. Anwärtertarife bieten besonders günstige Einstiegsbeiträge. Je früher Sie starten, desto höher die Altersrückstellung. Die Beamtenöffnungsaktion mit 6-Monats-Frist ist auch für Anwärter nutzbar.

👨‍🏫

Berliner Lehrer

Viele Berliner Lehrkräfte werden inzwischen re-verbeamtet — das bedeutet nicht automatisch alle. Bei Verbeamtung entsteht der Anspruch auf Beihilfe, und es sollte frühzeitig ein beihilfekonformer Restkostentarif abgeschlossen werden. Die 6-Monats-Frist der Öffnungsaktion ist besonders relevant.

👮

Polizei & Justizvollzug

Bei Polizei, Feuerwehr und Justizvollzug können Sonderkonstellationen wie freie Heilfürsorge, Anwartschaft und späterer Wechsel in die Beihilfe relevant sein. Diese Übergänge sollten frühzeitig geprüft werden, um keine Fristen zu verpassen.

👨‍👩‍👧‍👦

Beamte mit Familie

Mit 2+ Kindern steigt der Beihilfesatz auf häufig 70 %, Kinder erhalten 80 %. Der Restkostentarif sichert nur die verbleibenden 30 % bzw. 20 %. Kinder können auch in der GKV familienversichert bleiben, wenn die Einkommensgrenze nicht überschritten wird.

🩺

Beamte mit Vorerkrankungen

Die Beamtenöffnungsaktion ermöglicht den PKV-Eintritt auch mit Vorerkrankungen — keine Ablehnung aus Risikogründen, max. 30 % Risikozuschlag, keine Leistungsausschlüsse. Wichtig: Strategische Vorbereitung vor dem ersten Antrag.

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Ruhestandsbeamte

Im Ruhestand behalten Sie Ihren Beihilfeanspruch (häufig 70 %). Die PKV-Beiträge steigen altersbedingt — ein Tarifwechsel nach §204 VVG oder ein Vergleich der aktuellen Tarife kann erhebliche Ersparnisse bringen. Frühzeitige Altersrückstellung ist entscheidend.

Typische Fehler bei der PKV für Beamte

Diese Fehler treten in der Beratung immer wieder auf — vermeiden Sie sie:

1

Öffnungsaktion-Frist verpasst

Die 6-Monats-Frist ab erstmaliger Verbeamtung wird oft übersehen. Danach ist die erleichterte PKV-Aufnahme nicht mehr möglich — Vorerkrankungen können dann zur Ablehnung führen.

2

Erster Antrag beim falschen Versicherer

Nur das erste Unternehmen, bei dem ein Antrag gestellt wird, ist zur Aufnahme zu Öffnungsaktionsbedingungen verpflichtet. Vorher unverbindlich vergleichen — nicht sofort beantragen.

3

Tarifwechsel bei steigenden Beiträgen nicht genutzt

Viele Beamte zahlen steigende PKV-Beiträge, ohne §204 VVG Tarifwechselrecht zu nutzen. Ein interner Wechsel kann deutlich günstigere Konditionen bringen — mit Übertragung der Alterungsrückstellungen.

4

Falscher Beihilfesatz angenommen

Der Beihilfesatz hängt von Familienstand, Kinderzahl und Beschäftigungsverhältnis ab. Mit 2+ Kindern steigt er auf häufig 70 %, im Ruhestand ebenfalls. Falsche Annahmen führen zu falschen Tarifen.

5

Pauschale Beihilfe ohne vollständige Prüfung

Die pauschale Beihilfe ist unwiderruflich — kein Wechsel zurück möglich. Die Beamtenöffnungsaktion entfällt ebenfalls. Vor der Entscheidung sollten alle Optionen verglichen werden.

6

Zu niedrige Altersrückstellung von Anfang an

Wer den billigsten Tarif ohne ausreichende Altersrückstellung wählt, zahlt im Ruhestand deutlich mehr. Frühzeitig auf beitragsstabile Tarife achten.

Ablauf der Beratung

In 5 Schritten zum optimalen PKV-Schutz als Beamte/r in Berlin:

1

Situation & Beamtenstatus prüfen

Aktuelle Versicherung, Beamtenverhältnis, Familienstand — die Basis für die richtige Beratung.

2

Beihilfesatz ermitteln

Individueller Beihilfesatz nach LBhVO — 50 %, 70 % oder 80 % je nach Ihrer Situation.

3

Marktvergleich

Vergleich über 200+ Produktpartner — gezielt die relevanten Anbieter für beihilfekonforme Restkostentarife.

4

Risikovoranfrage

Bei Vorerkrankungen: Unverbindliche Voranfragen bei mehreren Anbietern vor dem ersten echten Antrag.

5

Antragstellung & Tarifeinrichtung

Strategisch optimaler Antrag — mit allen Vorteilen der Beamtenöffnungsaktion, falls anwendbar.

FAQ — PKV für Beamte in Berlin

Die wichtigsten Fragen rund um PKV, Beihilfe, Beamtenöffnungsaktion und Tarifwechsel — ehrlich und verständlich beantwortet.

Nein, Beamte sind nicht verpflichtet, in die PKV zu wechseln. Die meisten Beamten profitieren jedoch wirtschaftlich und leistungsmäßig vom Modell Individuelle Beihilfe + PKV-Restkostentarif, da dies oft deutlich günstiger ist als der GKV-Vollbeitrag. Die Entscheidung zwischen individueller Beihilfe + PKV und pauschaler Beihilfe + GKV sollte individuell geprüft werden. DU ist nicht Pflicht, wird aber empfohlen.
Ein PKV-Restkostentarif deckt genau den Anteil der Krankheitskosten ab, den die Beihilfe nicht übernimmt. Bei einem Beihilfesatz von 50 % übernimmt der Restkostentarif die restlichen 50 %, bei 70 % Beihilfe die restlichen 30 %. Zusammen ergeben Beihilfe und Restkostentarif einen vollumfänglichen Krankenversicherungsschutz. Wichtig: Es handelt sich um einen Restkostentarif, nicht um einen Ergänzungstarif.
Die Beamtenöffnungsaktion erleichtert Beamtinnen, Beamten und Beamtenanwärtern mit Vorerkrankungen den Zugang zur privaten Krankenversicherung. Eine Gesundheitsprüfung findet weiterhin statt, allerdings darf der Antrag im Rahmen der Öffnungsaktion nicht aus Risikogründen abgelehnt werden. Leistungsausschlüsse sind nicht zulässig; mögliche Risikozuschläge sind auf maximal 30 % begrenzt. Wichtig: In der Regel muss die Öffnungsaktion innerhalb von sechs Monaten ab erstmaliger Verbeamtung auf Widerruf oder Probe genutzt werden. Da nur das erste Unternehmen, bei dem ein Antrag gestellt wird, zur Aufnahme zu Öffnungsaktionsbedingungen verpflichtet ist, sollte vor dem ersten echten Antrag sorgfältig geprüft werden.
Die Kosten hängen vom Beihilfesatz, Alter, Familienstand und Tarif ab. Ein Beamter mit 50 % Beihilfe zahlt für den Restkostentarif oft nur 100–180 € monatlich. Mit 70 % Beihilfe sinkt der Beitrag weiter. Gegenüber der GKV mit 17,5 % Gesamtbeitrag (inkl. 2,9 % Zusatzbeitrag 2026) plus Pflegeversicherung (3,6 % mit Kind bzw. 4,2 % für Kinderlose) kann die Ersparnis mehrere hundert Euro monatlich betragen. Je nach Tarif kommen weitere Leistungen hinzu.
Im Ruhestand behalten Beamte ihren Beihilfeanspruch — der Beihilfesatz beträgt weiterhin häufig 70 % (abhängig vom Familienstand im Ruhestand gemäß LBhVO). Der beihilfekonforme Restkostentarif muss weiterbezahlt werden. Da die PKV-Beiträge altersbedingt ansteigen, ist es entscheidend, frühzeitig einen Tarif mit ausreichender Altersrückstellung zu wählen. Ein Tarifwechsel nach §204 VVG kann im Ruhestand ebenfalls helfen.
§204 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) gibt Ihnen das gesetzliche Recht, in einen anderen Tarif innerhalb desselben Versicherers zu wechseln — mit Übertragung der Alterungsrückstellungen. Das ist kein Widerspruch gegen die Prämienerhöhung, sondern ein Tarifwechselrecht. Bei gleichartigem Versicherungsschutz werden erworbene Rechte und Alterungsrückstellungen angerechnet. Enthält der Zieltarif Mehrleistungen, kann der Versicherer für diese Mehrleistungen eine Risikoprüfung durchführen und einen angemessenen Risikozuschlag, Leistungsausschluss oder eine Wartezeit verlangen.
Ja, Beamtenanwärter und Referendare können bereits beihilfekonforme Tarife abschließen und von Anfang an von der Beihilfe profitieren. Anwärtertarife sind oft besonders günstig und können später in reguläre Restkostentarife überführt werden. Je früher der Einstieg, desto günstiger der Beitrag und desto höher die Altersrückstellung. Die Beamtenöffnungsaktion ist auch für Anwärter nutzbar.
Ein PKV-Restkostentarif deckt genau den Anteil ab, den die Beihilfe nicht übernimmt (z. B. 50 % bei 50 % Beihilfesatz). Er ist speziell auf die Beihilfekonstruktion zugeschnitten. Ein Ergänzungstarif ergänzt hingegen eine bestehende Versicherung um zusätzliche Leistungen. Für Beamte ist der Restkostentarif die richtige Wahl — er sichert den verbleibenden Anteil der Krankheitskosten ab und ergänzt die Beihilfe zu einem vollumfänglichen Schutz.
Ja. Viele Berliner Lehrkräfte werden inzwischen re-verbeamtet — das bedeutet nicht, dass automatisch alle Lehrer verbeamtet werden. Bei Verbeamtung entsteht der Anspruch auf Beihilfe, und es sollte frühzeitig ein beihilfekonformer Restkostentarif abgeschlossen werden. Die Beamtenöffnungsaktion mit 6-Monats-Frist ist bei der Verbeamtung besonders relevant. Auch Referendare können bereits PKV-Tarife nutzen.
DU steht für Dienstunfähigkeit. Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist für Beamte nicht gesetzlich verpflichtend, wird aber dringend empfohlen. Ohne DU-Absicherung droht bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit die Versetzung in den Ruhestand mit erheblichen Versorgungsabschlägen. Spezielle DU-Klauseln für Beamte sichern den Besoldungsanspruch ab. → Mehr zur Dienstunfähigkeit für Beamte

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Sven Chalupa — Versicherungsmakler & Investmentberater

Unabhängiger Versicherungsmakler in Berlin-Tegel. Spezialisiert auf PKV für Beamte, Beihilfeberatung, Beamtenöffnungsaktion und §204 VVG Tarifwechsel. IHK-registriert (D-OWVA-2EQX5-48). Über 200 Produktpartner im Vergleich — persönlich, transparent und in Ihrem Interesse.

Quellen: Landesverwaltungsamt Berlin, § 46 LBhVO (Landesbeihilfeverordnung Berlin), BMG (Beiträge GKV 2026), PKV-Verband, VVG, berlin.de/beihilfe. Stand: Mai 2026.