Jeder Vierte wird vor dem Rentenalter berufsunfähig – doch die meisten sind unzureichend abgesichert.
Die Realität ist ernüchternd: Wer nach 1961 geboren
ist, hat keinen Anspruch auf die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Stattdessen gibt es nur noch die Erwerbsminderungsrente – und die setzt voraus, dass Sie weniger als drei Stunden täglich irgendeiner Arbeit nachgehen können. Wer noch drei bis sechs Stunden arbeiten kann, erhält lediglich die halbe Erwerbsminderungsrente.
Die finanziellen Folgen sind dramatisch: Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente liegt im Durchschnitt bei rund 900 € brutto monatlich. Bei einem Nettoeinkommen von 2.500 € bedeutet das einen Einkommensverlust von über 60 %. Rechnungen, Miete, Kreditraten – all das lässt sich mit der gesetzlichen Rente kaum noch stemmen.
Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen wie Burnout und Depression (38 %), gefolgt von Erkrankungen des Skeletts und Bewegungsapparats (24 %) sowie Krebserkrankungen (12 %). Unfälle, die oft als Hauptursache vermutet werden, machen lediglich etwa 10 % der Fälle aus.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung schließt diese Schutzlücke. Sie sichert Ihr konkretes Einkommen ab und zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf – nicht irgendeinen Beruf – nicht mehr ausüben können. Gerade in Berlin, wo die Lebenshaltungskosten stetig steigen, ist diese Absicherung unverzichtbar.