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🏛️ Beamten-Versicherungsberatung Berlin

Beamte & Beihilfe: Ihr unabhängiger Versicherungsmakler in Berlin

Die meisten Versicherungsmakler verstehen die Besonderheiten von Beamten nicht — Beihilfesätze, DU-Klausel, Beamtenöffnungsaktion. Ich bin auf Beamte spezialisiert, vergleiche über 200 Versicherer und finde die Lösung, die exakt zu Ihrem Status passt.

⭐⭐⭐⭐⭐
5,0
Google-Bewertung (40 Bewertungen)
Beamten-Versicherungsexperte Berlin
Beihilfe + PKV + DU aus einer Hand
Beamtenöffnungsaktion-Spezialist
200+ Produktpartner im Vergleich
Beratung kostenlos & unabhängig
Persönlich in Berlin-Tegel
50–80 %
Beihilfesatz je nach Familienstand
~100–180 €
PKV-Restkostentarif / Monat (bei 50 % Beihilfe)
17,5 %
GKV-Gesamtbeitrag 2026 (14,6 % + 2,9 % Zusatzbeitrag) zzgl. PV
6 Monate
Frist für Beamtenöffnungsaktion
max. 30 %
Risikozuschlag bei Öffnungsaktion

Welcher Beamten-Status sind Sie?

Jede Beamtenphase hat eigene Versorgungsregeln — ich berate Sie passgenau zu Ihrem Status.

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Beamter auf Probe

Verbeamtung auf Widerruf / Probe

Sie stehen am Anfang Ihrer Laufbahn. Die Beamtenöffnungsaktion ist jetzt aktiv — innerhalb von 6 Monaten müssen Sie handeln. Ich prüfe, welcher PKV-Restkostentarif optimal zu Ihrem Beihilfesatz passt, und sichere Ihre DU-Absicherung ab.

  • Beamtenöffnungsaktion innerhalb 6 Monate nutzen
  • Beihilfekonformen Restkostentarif abschließen
  • Dienstunfähigkeitsversicherung mit DU-Klausel
  • Anwärtertarife oft besonders günstig
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Verbeamteter (lebenslang)

Beamter auf Lebenszeit

Sie haben die Probezeit hinter sich und sind verbeamtet. Jetzt geht es um Optimierung: Ist Ihr PKV-Tarif noch der richtige? Lohnt sich ein Wechsel über §204 VVG? Haben Sie eine DU-Klausel — oder nur eine reguläre BU, die bei Dienstunfähigkeit nicht greift?

  • Tarifprüfung: Ist Ihr PKV-Tarif noch optimal?
  • §204 VVG Tarifwechsel bei Prämienerhöhungen
  • Dienstunfähigkeitsversicherung prüfen
  • Altersrückstellung für den Ruhestand aufbauen
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Beamter mit Familie

Verheiratet / Mit Kindern

Mit Familie ändern sich Ihre Beihilfesätze — Ehepartner ca. 70 %, Kinder ca. 80 %. Jedes Familienmitglied braucht eine eigene Absicherung. Ich koordiniere Beihilfesätze und PKV-Tarife für die gesamte Familie und prüfe, ob die pauschale Beihilfe für Sie günstiger ist.

  • Familiäre Beihilfesätze: 70 % / 80 %
  • PVK-Tarife für Ehepartner und Kinder
  • Pauschale vs. individuelle Beihilfe prüfen
  • Dienstunfähigkeitsschutz für die Familie

Makler vs. Direktabschluss — warum Beamte einen spezialisierten Makler brauchen

Ein Online-Vergleich reicht nicht — die Beamten-Versicherung ist ein Spezialgebiet mit eigenen Regeln, die Vergleichsportale nicht kennen.

Kriterium Spezialisierter Makler Direktabschluss / Vergleichsportal
Beamten-Expertise ✓ Kennt Beihilfesätze, DU-Klausel, Heilfürsorge ✗ Kein Spezialwissen, allgemeine Beratung
Beamtenöffnungsaktion ✓ Kennt 6-Monats-Frist, wählt strategisch den ersten Anbieter ✗ Frist wird oft verpasst, falscher Anbieter gewählt
DU vs. BU ✓ Empfiehlt DU-Klausel statt regulärer BU ✗ BU ohne DU-Klausel — greift bei Dienstunfähigkeit nicht
Beihilfekonforme Tarife ✓ Restkostentarif passend zum Beihilfesatz ✗ Oft Volltarif statt Restkostentarif — zu teuer
Pauschale Beihilfe ✓ Prüft, ob Pauschale oder Einzelnachweis besser ✗ Thema wird nicht angesprochen
§204 VVG Tarifwechsel ✓ Hilft bei Prämienerhöhungen, prüft Alternativtarife ✗ Keine Unterstützung nach Vertragsabschluss
Anzahl Versicherer ✓ 200+ Produktpartner im Vergleich ✗ Nur die Versicherer des jeweiligen Portals
Kosten Beratung ✓ Kostenlos — Maklerprovision vom Versicherer ✓ Kostenlos — aber ohne Beratung

Was ist die Beihilfe?

Die Beihilfe ist das Herzstück der Beamten-Versorgung — aber viele Beamte kennen die Details nicht.

Wie funktioniert die Beihilfe?

Die Beihilfe ist eine Sachleistung des Dienstherrn, die einen festen Prozentsatz Ihrer Krankheitskosten übernimmt. Anders als bei der GKV gibt es keinen Versicherungsbeitrag — der Dienstherr zahlt direkt. Die Beihilfe ist keine Versicherung im klassischen Sinn, sondern ein Bestandteil der beamtenrechtlichen Fürsorgepflicht.

Die Beihilfesätze in Berlin

Die Beihilfesätze richten sich nach der Berliner Beihilfeverordnung (BBeihV) und hängen vom Familienstand ab: Ledige Beamte erhalten ca. 50 %, verheiratete Beamte ca. 70 % und Kinder ca. 80 %. Hinzu kommen mögliche Einkommensgrenzen und Sonderregelungen für bestimmte Personengruppen.

Beihilfe + PKV = Voller Schutz

Die restlichen 50–30 % der Krankheitskosten müssen über einen beihilfekonformen Restkostentarif bei einer privaten Krankenversicherung abgesichert werden. Zusammen ergeben Beihilfe und Restkostentarif einen vollumfänglichen Krankenversicherungsschutz — oft deutlich günstiger als die GKV.

Beihilfe im Ruhestand

Im Ruhestand behalten Beamte ihren Beihilfeanspruch — der Beihilfesatz beträgt weiterhin ca. 70 %, abhängig vom Familienstand gemäß der jeweiligen Beihilfeverordnung. Der Restkostentarif muss weiterbezahlt werden. Frühzeitige Altersrückstellungen sind daher entscheidend.

Beihilfe ≠ Heilfürsorge

Beamte im Vollzugsdienst (Polizei, Justizvollzug) haben statt der Beihilfe einen Heilfürsorgeanspruch. Das bedeutet: Der Dienstherr übernimmt die Krankheitskosten zu 100 % — es ist kein zusätzlicher PKV-Tarif nötig. Heilfürsorge und Beihilfe sind zwei unterschiedliche Systeme, die oft verwechselt werden. Ich berate Sie, welches System für Sie gilt.

Ihre Beihilfe- und PKV-Fragen — kostenlos und persönlich geklärt

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Detaillierte Informationen zur Beihilfe in Berlin, Beihilfesätzen und dem Zusammenspiel mit der PKV finden Sie auf unserer Spezialseite: Beihilfe Berlin — umfassende Beratung.

Warum Beamte private Krankenversicherung brauchen — nicht die GKV

Beamte können in der GKV bleiben — aber das ist meist die teurere und schlechtere Wahl.

Beihilfe + PKV-Restkostentarif vs. GKV

Das klassische Modell für Beamte: Der Dienstherr übernimmt die Beihilfe (50–80 %), die PKV den Rest. So entsteht ein vollumfänglicher Schutz zu deutlich geringeren Kosten als in der GKV.

  • GKV-Gesamtbeitrag 2026: 17,5 % (14,6 % allg. + 2,9 % Zusatzbeitrag) zzgl. Pflegeversicherung 3,6 % / 4,2 %
  • PKV-Restkostentarif bei 50 % Beihilfe: oft nur 100–180 € / Monat
  • Ersparnis bei BBG 2026 (5.812,50 €): mehrere hundert Euro monatlich
  • Zusätzliche PKV-Vorteile: freie Arztwahl, Einbettzimmer, Chefarztbehandlung
  • In der GKV: Überversorgung durch doppelte Absicherung (GKV + Beihilfe)
⚠️ Beamtenöffnungsaktion — 6-Monats-Frist beachten!
  • Die Öffnungsaktion erleichtert Beamten mit Vorerkrankungen den PKV-Zugang — ganzjährig möglich
  • Innerhalb von 6 Monaten ab erstmaliger Verbeamtung auf Widerruf/Probe nutzen
  • Keine Ablehnung aus Risikogründen, keine Leistungsausschlüsse
  • Risikozuschläge begrenzt auf max. 30 %
  • Nur das erste Unternehmen ist zur Aufnahme verpflichtet — Antrag sorgfältig wählen!
🔗 Vertiefende PKV-Beratung für Beamte

Alle Details zu PKV-Restkostentarifen, Beamtenöffnungsaktion und §204 VVG Tarifwechsel: PKV für Beamte Berlin — Spezialseite.

Dienstunfähigkeitsversicherung — die BU reicht für Beamte nicht

Viele Beamte haben nur eine reguläre Berufsunfähigkeitsversicherung — die bei Dienstunfähigkeit nicht greift.

Was ist Dienstunfähigkeit (DU)?

Dienstunfähigkeit ist ein beamtenrechtlicher Begriff. Ein Beamter kann dienstunfähig werden, wenn er wegen seines körperlichen oder geistigen Zustands dauerhaft unable ist, seine Dienstpflichten zu erfüllen — unabhängig davon, ob er theoretisch noch einer anderen Tätigkeit nachgehen könnte. Das unterscheidet sich grundlegend von der beruflichen Unfähigkeit im Sinne der BU.

Was passiert ohne DU-Absicherung?

Ohne DU-Absicherung droht bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit die Versetzung in den Ruhestand mit erheblichen Versorgungsabschlägen. Je nach Alter und Dienstjahren können das über 10 % der Pension sein. Die DU-Klausel sichert den Besoldungsanspruch ab und ist ein unverzichtbarer Baustein der Beamten-Absicherung.

DU ist nicht gesetzlich pflicht — aber empfohlen

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist für Beamte nicht gesetzlich verpflichtend, wird aber dringend empfohlen. Ohne DU-Absicherung drohen bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit erhebliche finanzielle Einbußen. Ich berate Sie, welche DU-Lösung optimal zu Ihrem Beamtenstatus passt.

BU mit DU-Klausel oder eigenständige DU?

Es gibt zwei Wege: Eine BU-Versicherung mit expliziter DU-Klausel (der Versicherer verzichtet auf die Verweisung auf eine andere Tätigkeit) oder eine eigenständige Dienstunfähigkeitsversicherung. Beide Wege haben Vor- und Nachteile bezüglich Beitrag, Leistung und Flexibilität. Ich vergleiche beide Optionen für Sie.

🔗 Vertiefende DU-Beratung

Alle Details zur Dienstunfähigkeitsversicherung, DU-Klausel und der Unterscheidung zur BU: Dienstunfähigkeit Beamte Berlin — Spezialseite.

Pauschale Beihilfe — Alternative zum Einzelnachweis

Statt Belege einzureichen, erhalten Sie einen festen Monatsbetrag. Aber die Entscheidung ist unwiderruflich.

Wie funktioniert die pauschale Beihilfe?

Bei der pauschalen Beihilfe erhalten Sie einen festen Monatsbetrag, unabhängig von Ihren tatsächlichen Krankheitskosten. Keine Belege, keine Bürokratie. Der Betrag richtet sich nach Ihrem Beihilfesatz und Ihrem Familieneinkommen.

Frist: 2 Monate nach Verbeamtung

Die Entscheidung für die pauschale Beihilfe muss innerhalb von zwei Monaten nach Beginn des Beamtenverhältnisses getroffen werden — und sie ist unwiderruflich. Wer sich später umentscheiden möchte, kann nicht mehr zurück. Lassen Sie sich daher vor der Entscheidung ausführlich beraten.

Vorteile der pauschalen Beihilfe

Kein Belegeinreichen, keine Bearbeitungszeiten, planbarer Geldbetrag monatlich. Für Beamte mit wenigen Arztbesuchen kann die Pauschale attraktiv sein — besonders, wenn der pauschale Betrag höher ausfällt als die tatsächlichen Erstattungen.

Nachteile und Risiken

Bei hohen Krankheitskosten kann die Pauschale unter dem liegen, was die Einzelnachweis-Beihilfe gezahlt hätte. Die Entscheidung ist unwiderruflich. Bei Krankheit, Schwangerschaft oder chronischen Erkrankungen kann die Einzelnachweis-Beihilfe langfristig deutlich vorteilhafter sein.

🔗 Vertiefende Beratung zur pauschalen Beihilfe

Alle Details zur pauschalen Beihilfe, zur unwiderruflichen Entscheidung und zum Vergleich mit der Einzelnachweis-Beihilfe: Pauschale Beihilfe Berlin — Spezialseite.

Die wichtigsten Unterschiede — kurz erklärt

Diese Begriffe werden oft verwechselt — mit erheblichen finanziellen Folgen.

Berufsunfähigkeit (BU)

vs. Dienstunfähigkeit (DU)

BU sichert den Verlust der Arbeitskraft für jede Berufstätigkeit ab. DU ist beamtenspezifisch: Ein Beamter kann diestunfähig sein, auch wenn er theoretisch noch eine andere Tätigkeit ausüben könnte. Eine reguläre BU ohne DU-Klausel greift bei Dienstunfähigkeit nicht — das ist der häufigste Fehler von Beamten.

Beihilfesatz

vs. Heilfürsorge

Beihilfe: Der Dienstherr übernimmt einen Teil (50–80 %) der Krankheitskosten, den Rest sichert die PKV ab. Heilfürsorge: Der Dienstherr übernimmt 100 % — gilt für Beamte im Vollzugsdienst (Polizei, Justizvollzug). Kein zusätzlicher PKV-Tarif nötig. Beide Systeme werden oft verwechselt.

Öffnungsaktion

vs. regulärer PKV-Zugang

Regulär: Gesundheitsprüfung, Ablehnung möglich, Leistungsausschlüsse und unbegrenzte Risikozuschläge. Öffnungsaktion: Keine Ablehnung, keine Leistungsausschlüsse, Risikozuschläge max. 30 %. Gilt innerhalb von 6 Monaten nach Verbeamtung — danach gelten die regulären Bedingungen.

Individuelle Beihilfe

vs. Pauschale Beihilfe

Individuell: Belege einreichen, Erstattung nach tatsächlichen Kosten. Pauschal: Fester Monatsbetrag, keine Belege, weniger Bürokratie. Entscheidung unwiderruflich innerhalb 2 Monate nach Verbeamtung. Bei hohen Krankheitskosten kann die Einzelnachweis-Beihilfe vorteilhafter sein.

Beamten-Pension

vs. gesetzliche Rente

Beamte erhalten nach Dienstunfähigkeit oder im Alter eine Pension (Versorgungsbezüge), keine gesetzliche Rente. Die Pension basiert auf der ruhegehaltfähigen Dienstzeit und dem letzten Amtsgehalt. Versorgungsabschläge bei vorzeitigem Ruhestand können erheblich sein — die DU-Absicherung schützt davor.

Restkostentarif

vs. Ergänzungstarif

Ein PKV-Restkostentarif deckt genau den Anteil ab, den die Beihilfe nicht übernimmt (z. B. 50 % bei 50 % Beihilfesatz) — er ist speziell auf die Beihilfekonstruktion zugeschnitten. Ein Ergänzungstarif ergänzt eine bestehende Versicherung um zusätzliche Leistungen. Für Beamte ist der Restkostentarif die richtige Wahl.

Beamte in Berlin — warum ein lokaler Makler wichtig ist

Berlin ist Beamten-Stadt: Über 170.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Ihr Bezirk bestimmt Ihre Beihilfeverordnung.

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Berlin-Mitte — Regierungsviertel

Mitte beherbergt die Bundesregierung und zahlreiche Bundesministerien. Viele Bundesbeamte sind hier stationiert. Für Bundesbeamte gilt die Bundesbeihilfeverordnung (BBhV), für Landesbeamte die Berliner Beihilfeverordnung (BBeihV) — ich kenne beide Systeme und berate Sie entsprechend.

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Berlin-Charlottenburg — Bildung & Verwaltung

Charlottenburg hat eine hohe Dichte an Bildungs- und Verwaltungseinrichtungen. Viele Berliner Lehrer werden inzwischen wieder verbeamtet — das bedeutet nicht, dass automatisch alle Lehrer verbeamtet werden, aber bei Verbeamtung entsteht sofortiger Beihilfeanspruch mit 6-Monats-Frist für die Öffnungsaktion.

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Polizei & Vollzugsdienst — Heilfürsorge

Berliner Polizeibeamte und Justizvollzugsbeamte haben statt Beihilfe einen Heilfürsorgeanspruch — der Dienstherr übernimmt 100 % der Krankheitskosten. Das bedeutet: Kein PKV-Tarif nötig. Aber: Die DU-Absicherung ist auch hier essenziell, und eine freiwillige PKV für Mehrleistungen kann sinnvoll sein.

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Persönlich in Berlin-Tegel

Mein Büro befindet sich in der Hennigsdorfer Str. 15a, 13503 Berlin (Reinickendorf/Tegel). Ich berate Sie persönlich — nicht per Callcenter oder Chatbot. Berliner Beamte schätzen die Nähe und die fachliche Expertise vor Ort.

5 Fehler von Beamten bei der Versicherung — und wie Sie sie vermeiden

Diese Fehler kosten Beamte jährlich tausende Euro — und lassen sich mit der richtigen Beratung vermeiden.

1

BU statt DU — falsche Absicherung

Viele Beamte schließen eine reguläre Berufsunfähigkeitsversicherung ab, ohne DU-Klausel. Bei Dienstunfähigkeit greift diese nicht — der Beamte wird mit Versorgungsabschlägen in den Ruhestand versetzt. Die Lösung: BU mit expliziter DU-Klausel oder eigenständige Dienstunfähigkeitsversicherung.

2

Beamtenöffnungsaktion verpasst

Die Öffnungsaktion muss innerhalb von 6 Monaten nach Verbeamtung genutzt werden. Wer sie verpasst, muss den PKV-Zugang mit regulärer Gesundheitsprüfung beantragen — bei Vorerkrankungen drohen Ablehnung, Leistungsausschlüsse oder hohe Risikozuschläge. Handeln Sie frühzeitig.

3

Falschtarif — Volltarif statt Restkostentarif

Einige Beamte wählen einen PKV-Volltarif statt eines beihilfekonformen Restkostentarifs. Ergebnis: Sie zahlen für Leistungen, die die Beihilfe ohnehin abdeckt — und das doppelt. Der Restkostentarif sichert genau den Anteil, den die Beihilfe nicht übernimmt.

4

Pauschale Beihilfe ungeprüft gewählt

Die Entscheidung für die pauschale Beihilfe ist unwiderruflich — innerhalb von 2 Monaten nach Verbeamtung. Viele Beamte wählen sie ohne Vergleichsrechnung. Bei späteren Krankheitskosten kann die Einzelnachweis-Beihilfe deutlich vorteilhafter sein. Lassen Sie sich vor der Entscheidung beraten.

5

§204 VVG Widerspruch nicht genutzt

Bei PKV-Prämienerhöhungen haben Beamte das Recht, über §204 VVG in einen anderen Tarif innerhalb desselben Versicherers zu wechseln — mit Übertragung der Altersrückstellungen. Viele Beamte wissen das nicht und zahlen jahrelang zu hohe Beiträge. Ich helfe Ihnen bei der Durchsetzung.

Häufige Fragen — Beamte & Beihilfe

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Beamten-Versicherung in Berlin.

Die Beihilfe ist eine Sachleistung des Dienstherrn für Beamte, die einen festen Prozentsatz der Krankheitskosten übernimmt. Ledige Beamte erhalten ca. 50 %, verheiratete Beamte ca. 70 % und Kinder ca. 80 % Beihilfe. Die restlichen Kosten müssen über einen beihilfekonformen Restkostentarif bei einer privaten Krankenversicherung abgesichert werden. Zusammen ergeben Beihilfe und Restkostentarif einen vollumfänglichen Krankenversicherungsschutz. Die genauen Beihilfesätze richten sich nach der Berliner Beihilfeverordnung (BBeihV) und hängen von Familienstand, Kinderzahl und Einkommensgrenzen ab.
Beamte können grundsätzlich in der GKV bleiben, profitieren jedoch wirtschaftlich und leistungsmäßig meist vom Modell Beihilfe + PKV-Restkostentarif. In der GKV zahlen Beamte den vollen GKV-Beitrag (17,5 % insgesamt 2026 zzgl. Pflegeversicherung) und erhalten zusätzlich die Beihilfe — was oft zu einer Überversorgung führt. Mit einem beihilfekonformen Restkostentarif zahlen Beamte oft nur 100–180 € monatlich statt 350–500 € in der GKV und erhalten zudem bessere Leistungen wie freie Arztwahl, Einbettzimmer und Chefarztbehandlung.
Berufsunfähigkeit (BU) sichert den Verlust der Arbeitskraft ab, wie er für alle Erwerbstätigen relevant ist. Dienstunfähigkeit (DU) ist ein beamtenrechtlicher Begriff — ein Beamter kann dienstunfähig werden, auch wenn er theoretisch noch einer anderen Tätigkeit nachgehen könnte. Eine reguläre BU deckt Dienstunfähigkeit nicht automatisch ab. Beamte brauchen daher eine BU mit expliziter DU-Klausel oder eine eigenständige Dienstunfähigkeitsversicherung. Ohne DU-Absicherung droht bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit die Versetzung in den Ruhestand mit erheblichen Versorgungsabschlägen.
Die Beamtenöffnungsaktion erleichtert Beamtinnen, Beamten und Beamtenanwärtern mit Vorerkrankungen den Zugang zur PKV. Eine Gesundheitsprüfung findet weiterhin statt, allerdings darf der Antrag im Rahmen der Öffnungsaktion nicht aus Risikogründen abgelehnt werden. Leistungsausschlüsse sind nicht zulässig; mögliche Risikozuschläge sind auf maximal 30 % begrenzt. Die Öffnungsaktion ist ganzjährig möglich, muss jedoch in der Regel innerhalb von sechs Monaten ab erstmaliger Verbeamtung auf Widerruf oder Probe genutzt werden. Da nur das erste Unternehmen, bei dem ein Antrag gestellt wird, zur Aufnahme verpflichtet ist, sollte vor dem ersten Antrag sorgfältig geprüft werden.
Die pauschale Beihilfe ist eine Alternative zur klassischen Einzelnachweis-Beihilfe. Statt Belege einzureichen, erhält der Beamte einen festen Monatsbetrag — unabhängig von tatsächlichen Krankheitskosten. Die Entscheidung ist unwiderruflich und muss innerhalb von zwei Monaten nach Beginn des Beamtenverhältnisses getroffen werden. Sie kann sich für Beamte lohnen, die wenig Arztbesuche haben und einen einfachen, bürokratiefreien Ablauf bevorzugen. Nachteil: Bei hohen Krankheitskosten kann die Pauschale unter dem liegen, was die Einzelnachweis-Beihilfe gezahlt hätte.
Im Ruhestand behalten Beamte ihren Beihilfeanspruch. Der Beihilfesatz beträgt im Ruhestand häufig 70 %, abhängig vom Familienstand gemäß der jeweiligen Beihilfeverordnung. Der beihilfekonforme Restkostentarif muss weiterbezahlt werden. Da PKV-Beiträge altersbedingt ansteigen, ist es entscheidend, frühzeitig einen Tarif mit ausreichender Altersrückstellung zu wählen. Ein Tarifwechsel nach §204 VVG kann im Ruhestand ebenfalls helfen, Beiträge zu senken.
Nein, die Dienstunfähigkeitsversicherung ist für Beamte nicht gesetzlich verpflichtend, wird aber dringend empfohlen. Ohne DU-Absicherung droht bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit die Versetzung in den Ruhestand mit erheblichen Versorgungsabschlägen — je nach Alter und Dienstjahren können das über 10 % der Pension sein. Die DU-Klausel sichert den Besoldungsanspruch ab und ist ein unverzichtbarer Baustein der Beamten-Absicherung.
Die Beamten-Versicherung ist ein Spezialgebiet mit eigenen Regeln: Beihilfesätze, DU-Klausel statt regulärer BU, Beamtenöffnungsaktion mit 6-Monats-Frist, pauschale vs. individuelle Beihilfe, Heilfürsorgeanspruch bei Polizei und Justizvollzug. Ein allgemeiner Broker ohne Beamten-Expertise wählt oft den falschen Tarif, verpasst die Öffnungsaktion oder empfiehlt eine BU statt DU. Ein spezialisierter Makler kennt die beamtenrechtlichen Nuancen, vergleicht über 200 Versicherer und findet den Tarif, der optimal zum jeweiligen Beamtenstatus passt.

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Sven Chalupa

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Sven Chalupa — Versicherungsmakler & Investmentberater

Unabhängiger Versicherungsmakler in Berlin-Tegel. Spezialisiert auf Beamten-Versicherungsberatung: Beihilfe, PKV für Beamte, Dienstunfähigkeitsversicherung, Beamtenöffnungsaktion und Pauschale Beihilfe. IHK-registriert (D-OWVA-2EQX5-48). Über 200 Produktpartner im Vergleich — persönlich, transparent und in Ihrem Interesse.

Quellen: Landesverwaltungsamt Berlin, § 46 LBhVO (Landesbeihilfeverordnung Berlin), BBhV (Bundesbeihilfeverordnung), BMG (Beiträge GKV 2026), PKV-Verband, VVG, berlin.de/beihilfe. Stand: Juni 2026.

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