Kein Arbeitgeber, der Lohnfortzahlung zahlt. Keine gesetzliche Absicherung, die ausreicht. Alles hängt an Ihrer Arbeitskraft.
Selbstständige sind besonders gefährdet: Fällt Ihre Arbeitskraft aus, gibt es keinen Arbeitgeber, der Lohnfortzahlung leistet. Es gibt keine sechs Wochen Gehaltsfortzahlung wie bei Angestellten. Ab dem ersten Tag fehlt das Einkommen – aber die laufenden Kosten bleiben: Miete für Büroräume, Versicherungsbeiträge, Kreditraten, private Fixkosten.
Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht nicht: Wer nach 1961 geboren ist, hat ohnehin keinen Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente. Und die Erwerbsminderungsrente setzt voraus, dass Sie weniger als drei Stunden täglich irgendeiner Arbeit nachgehen können. Selbstständige, die oft keine oder nur geringe Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, erhalten im Durchschnitt nur rund 1.000 € monatlich – brutto.
Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen wie Burnout und Depression (38 %), gefolgt von Erkrankungen des Skeletts und Bewegungsapparats (24 %) sowie Krebserkrankungen (12 %). Gerade Selbstständige sind besonde
rs anfällig für Burnout – der ständige Druck, die Verantwortung und die fehlende Trennung von Arbeit und Freizeit setzen vielen zu.
Die private Berufsunfähigkeitsversicherung schließt diese existenzielle Lücke. Sie sichert Ihr konkretes Einkommen ab und zahlt eine monatliche Rente, wenn Sie Ihren Beruf – nicht irgendeinen Beruf – nicht mehr ausüben können. Für Selbstständige in Berlin, wo die Lebenshaltungskosten stetig steigen, ist die BU keine Option, sondern eine Notwendigkeit.