Was kostet Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung?
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Der Rechner ermittelt eine erste Einschätzung Ihrer voraussichtlichen BU-Beiträge basierend auf durchschnittlichen Marktdaten. Dabei fließen ein:
Das Ergebnis ist eine grobe Schätzung und ersetzt keine individuelle Beratung. Der tatsächliche Beitrag hängt von Ihrer Gesundheit, dem gewählten Tarif und dem Versicherer ab. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch für ein verbindliches Angebot.
Orientierungswerte für typische Berufe – die Beitragsspanne ist groß, weil Berufsklasse, Eintrittsalter und Gesundheitszustand den Preis bestimmen.
Die Tabelle zeigt Nettobeiträge für ausgewählte Berufe. Der Nettobeitrag ist der Betrag, den Sie aktuell zahlen; er kann sich ändern, wenn Überschüsse des Versicherers sinken oder wegfallen. Wichtig: Die Werte sind Durchschnitte – Ihr individueller Beitrag kann abweichen, je nach Tarifwahl, Gesundheit und Versicherer.
Beamte benötigen zusätzlich eine Dienstunfähigkeitsklausel, die den beamtenrechtlichen Schutz ergänzt – mehr dazu in meiner Beratung.
| Beruf | Eintrittsalter | BU-Rente/Monat | Beitrag ca./Monat |
|---|---|---|---|
| Bürokauffrau | 25 | 1.500 € | 40–55 € |
| Softwareentwickler | 30 | 2.000 € | 75–115 € |
| Lehrerin (verbeamtet, mit DU-Klausel) | 28 | 1.750 € | 50–70 € |
| Pflegefachkraft | 30 | 1.500 € | 110–160 € |
| Handwerker | 35 | 1.500 € | 170–280 € |
| Beitragsspannen auf Basis durchschnittlicher Marktdaten (Stand 2026). Der tatsächliche Beitrag hängt von Tarif, Gesundheit und Versicherer ab. | |||
Warum zahlt der eine 40 € und der andere 160 €? Die Antwort liegt in fünf Faktoren, die Versicherer bei der Kalkulation heranziehen. Wer diese versteht, kann gezielt Einfluss nehmen – etwa durch den Abschlusszeitpunkt oder die Wahl des Endalters.
Je jünger Sie beim Abschluss sind, desto günstiger fällt der Beitrag aus – wer 5 Jahre früher abschließt, spart über die Laufzeit oft 20–30 %. Grund: Jüngere haben statistisch ein geringeres Risiko, in den nächsten Jahren berufsunfähig zu werden.
Körperlich arbeitende Berufe zahlen ein Mehrfaches von Büroberufen, weil das Risiko der Berufsunfähigkeit statistisch höher ist. Ein Dachdecker oder Pflegekraft gehört in eine andere Berufsklasse als ein Sachbearbeiter – und das schlägt sich im Beitrag nieder.
Faustregel: 70–80 % des Nettoeinkommens absichern. Jede zusätzlich gewählte 100 € Rentenhöhe treibt den Beitrag spürbar nach oben. Wer weniger absichert, zahlt weniger – trägt dann aber ein höheres Risiko, im Leistungsfall nicht genug Rente zu erhalten.
Absicherung bis 67 kostet mehr als bis 60 – schließt aber die kritische Lücke vor der regulären Rente. Wer mit 60 berufsunfähig wird und nur bis 60 abgesichert ist, hat oft 7 Jahre ohne Einkommen, bevor die gesetzliche Rente einsetzt. Die längere Laufzeit ist meist der bessere Schutz.
Vorerkrankungen können Zuschläge oder Leistungsausschlüsse bedeuten. Raucher zahlen ca. 30 % mehr als Nichtraucher mit sonst gleichen Daten. Wer vor dem Antrag seine Gesundheit klären lässt – etwa über eine anonyme Risikovoranfrage – vermeidet Überraschungen.
Nettobeitrag = der Beitrag, den Sie aktuell tatsächlich zahlen. Er kann sinken, wenn der Versicherer Überschüsse erzielt – er kann aber auch steigen.
Bruttobeitrag = der vertraglich vereinbarte Höchstbeitrag. Wenn die Überschüsse wegfallen, kann der Versicherer den Beitrag bis zu diesem Wert anheben.
Beispiel: Ein Tarif mit 55 € netto und 80 € brutto wirkt auf den ersten Blick günstig – doch bei wegfallenden Überschüssen steigt der Beitrag um 45 %. Ein anderer Tarif mit 58 € netto und 62 € brutto ist stabilisierter. Beim Vergleich von BU-Tarifen immer beide Werte betrachten und auf die Spanne zwischen netto und brutto achten.
Der Rechner liefert eine erste Einschätzung – das tatsächliche Angebot entscheidet sich bei den Gesundheitsfragen. Jede Vorerkrankung, jedes Medikament und jede Behandlung der letzten Jahre wird abgefragt. Über eine anonyme Risikovoranfrage kläre ich für Sie bei mehreren Versicherern die Annahmechancen, ohne dass Ihre Daten dort gespeichert werden. So erfahren Sie vor dem eigentlichen Antrag, zu welchen Konditionen Sie angenommen werden – und ob Leistungsausschlüsse oder Zuschläge drohen.